18. Spieltag

Die Verbandsliga-Handballer des VfB Fallersleben sind Tabellenführer und wollen in die Oberliga aufsteigen. Am Samstag (18.30 Uhr) kommt der Tabellendritte MTV Braunschweig II – der VfB kann einen richtungsweisenden Schritt in Richtung der vierten Liga machen. Die kommenden drei Wochen werden im Rennen um die zwei Aufstiegsplätze vorentscheidend. Nach dem Duell am Samstag treten die Topteams Braunschweig, die SG Börde Handball und der SV Alfeld untereinander zu Spitzenspielen an, nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. „Wenn wir uns in unseren drei aufeinanderfolgenden Heimspielen schadlos halten, könnten wir auf Alfeld und Braunschweig vier Verlustpunkte Vorsprung haben“, rechnet Trainer Mike Knobbe vor. Dass die SG Börde Punkte abgibt, glaubt der Coach nicht: „Es wird in den kommenden Wochen darum gehen, wer sich hinter ihnen als zweite Kraft etabliert.“ Damit das Pendel zu Gunsten der Fallersleber ausschlägt, hofft Knobbe am Samstag auf ein großes Publikum: „Es waren zwar nicht immer schöne Spiele, wir haben uns aber bisher zu Hause schadlos gehalten. Ich finde, dass die Jungs es verdient haben mal vor voller Halle zu spielen. Ich würde mich freuen, wenn die Zuschauer das auch so sehen.“ Damit den Fans etwas geboten wird, studiert Knobbe den Gegner ganz genau – will sich aber gleichzeitig eher auf das Spiel seines eigenen Teams konzentrieren: „Klar brauchen wir eine Einschätzung des Gegners. Aber sobald unsere eigene Leistung stimmt ist es fast egal was Braunschweig macht.“ Braunschweig fehlt als Zweitvertretung eines Oberligisten manchmal die Qualität auf der Auswechselbank – ein Problem, das Knobbe trotz mehrerer Langzeitausfälle nicht hat: „Wenn unser Gegner sich auf den Rückraum mit Kris Behrens, Thomas Thiele und Marco Schöttke eingestellt hat, kann ich ohne Probleme drei andere Spieler bringen.“ Zuletzt hatten sich Lucas Meurer und Louis Fuhlrott in den Vordergrund gespielt, auch Jonathan Schmidt ist eine Alternative. Knobbe: „Ich muss mein Team nur in bestimmten Situationen richtig ansprechen. Motiviert genug sind sie auf jeden Fall, das Spiel spielen müssen die Jungs am Ende selbst.“

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