1.Spieltag

(WAZ) Gekommen, um zu bleiben! Die Handballer des VfB Fallersleben sicherten sich in der vergangenen Saison den Aufstieg, jetzt will das Team unbedingt den Klassenerhalt schaffen. Mit vielen Verstärkungen im Kader geht’s am Samstag (19 Uhr) gegen den VfL Hameln los. „Wir haben für einen Aufsteiger einen wirklich guten Kader zusammen und wollen die Klasse halten“, legt sich Trainer Mike Knobbe aufs Saisonziel fest. Wie in den unteren Ligen üblich, hängt die nötige Platzierung für den Klassenerhalt von den Ergebnissen in der 3. sowie der Verbandsliga ab. „Am liebsten wäre mir ein zehnter Platz für uns, dann haben wir mit dem Abstieg auf keinen Fall etwas zu tun“, meint der Coach. Der Sportliche Leiter Uwe Wacker sieht es genauso: „Nach acht Jahren, die ich inzwischen im Verein bin, wollen wir jetzt in der Oberliga nicht durchgereicht werden.“

Dass es bis dahin ein langer und beschwerlicher Weg werden wird, ist Knobbe klar: „Wir haben einige Spieler dabei, die die Oberliga nicht kennen. Die müssen sich schnellstmöglich akklimatisieren, das Team muss sich nach der Vorbereitung jetzt auch unter Wettkampfbedingungen einspielen.“ Für den VfB ist ein guter Saisonstart wichtig, erklärt Knobbe: „Wir müssen gegen Hameln ein gutes Spiel machen, dürfen selbst im Fall einer Niederlage nicht gleich alles infrage stellen, besonders weil wir in der Woche darauf bei der HSG Plesse-Hardenberg, einem unserer direkten Konkurrenten, ran müssen.“

Als Aufsteiger muss Fallersleben mit Rückschlägen rechnen – Torhüter Timon Wilken kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu, so Knobbe: „Er hat eine unglaublich positive Einstellung und transportiert diese auch, hat im Tor eine tolle Ausstrahlung. Er hat mir gesagt, dass er noch nie abgestiegen ist und auch nicht vorhat, jetzt damit anzufangen.“ Wacker lobt derweil diejenigen, die abseits des Feldes ihren Beitrag leisten: „Durch Corona sind finanziell wichtige Events ausgefallen, dazu haben wir sieben neue Spieler geholt. Unseren Sponsoren und unserem Hauptverein gebührt da großer Dank!“

Knobbe will nach dem Aufstieg am liebsten gleich das nächste Kapitel VfB-Geschichte schreiben: „Wir haben es im Frühjahr schon geschafft. Mit dem Klassenerhalt zum zweiten Mal Vereinsgeschichte zu schreiben, wäre sogar noch wertvoller.“

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